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Co-Familien gesucht

Wir suchen Familien, Paare oder Einzelpersonen, die Kinder und Jugendliche, die es nicht so leicht im Leben haben, unterstützen möchten.

Zum Beispiel für ein junges Mädchen, dass zu Hause in der großen mit vielen Problemen belasteten Familie immer „untergeht“ und auch mal die Hauptperson sein sollte.

Vielleicht könnten Sie sich auch vorstellen, einem Jugendlichen, dessen Mutter schwer Join handserkrankt ist, ein paar unbeschwerte Stunden in der Woche zu schenken – mit Sport und gemeinsamen Unternehmungen.

Oder wären Sie sogar bereit, ein Kind für ein paar Wochen bei sich aufzunehmen, dessen Mutter eine Therapie macht, um sich danach wieder besser um ihr Kind kümmern zu können?

All das und noch viel mehr sind mögliche Einsatzgebiete für Co-Familien. Dabei ist ihr Alter und ihr Familienstand egal – wir suchen neben Familien mit eigenen Kindern auch Co-Großeltern, Paare ohne eigene Kinder, Patchworkfamilien, Lebensgemeinschaften oder auch Alleinstehende.

Wir suchen im gesamten Kreis Unna!

Interesse? 02307 – 43 8 43 11 

Co-Familie Beispiel Nummer 2

Klingelt man an der Tür von Familie S., so wird man herzlich willkommen geheißen. Zuerst von Lotta (eine Labradormischlingshündin) und dann von einer lächelnden Frau S.. Betritt man daraufhin das Zuhause der Familie so wird man direkt in das lebendige Familienleben integriert. Die drei Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren wuseln herum und Herr S. Join handsmacht erst einmal Kaffee. Frau S. hält in dem dynamischen System die Strippen in der Hand und organisiert den Familienalltag. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Familienmitglieds wahrgenommen.

Auf die Idee Co-Familie zu werden, sei Frau S. durch einen Zeitungsartikel geworden.

„Wir haben uns schon früher Gedanken gemacht, wie man Menschen mit Unterstützungsbedarf etwas Gutes tun kann. Uns geht es gut, aber wir wissen, dass nicht jeder Mensch so viel Glück im Leben hat und möchten gern etwas zurückgeben.“

Einem Kind oder einem Jugendlichen einen zweiten Lebensort zu bieten, ist das Ziel der Familie S. und dabei ist sie bereit ein breites Spektrum (von der Ansprechbarkeit und Einladung zu gemeinsamen Aktivitäten bis hin zur Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen in den Haushalt für eine begrenzte Zeit) abzudecken.

„Einzige Voraussetzung ist, dass das Kind „Lust auf Familie“ hat, denn die Familie ist unser Leben.“

Familie S. wartet schon fast ungeduldig auf ein Kind, für das sie einfach da sein kann.

Co-Familie Beispiel Nummer eins

In lockerer Folge stellen wir Ihnen Co-Familien vor, die wir bereits in unserem Pool haben und die sich gerne für Kinder und Jugendliche und ihre Familien engagieren wollen.

 

Frau Z. ist seit vielen Jahren als Tagesmutter tätig und hat viel Erfahrung mit kleinen Kindern. Sie selbst ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern, die 12 und 17 Jahren alt sind. In ihrer Freizeit spielt sie gern Gitarre und reitet. Im Haushalt der Familie leben weiterhin ein Hund und Meerschweinchen, die das Familiensystem komplettieren. Eine ganze Zeit lang hat Frau Z. auch ein Pflegekind bei sich aufgenommen.

Über einen Zeitungsartikel hat Frau Z. von dem Co-Familien-Konzept erfahren und möchteCo-Familien sich gern engagieren und ihren Tätigkeitsbereich erweitern. Sie empfinde die Idee der Unterstützung von Kindern und deren Herkunftsfamilien als sehr sinnvoll und könne sich gut vorstellen für eine solche Familie Ansprechpartner zu sein.

„Dann kommen Mutter oder Vater und Kind vorbei, die Kinder können gemeinsam im Garten spielen und wir trinken einen Kaffee und haben Zeit, um zu sprechen.“

Sie würde gerne ihre Erfahrung mit den manchmal schwierigen Situationen zwischen Eltern und Kind weitergeben und den Eltern einen Rat geben, wie sie vielleicht einmal etwas anderes in schwierigen Situationen ausprobieren können. Für die Kinder wolle sie, ganz im Sinne des Co-Familien-Konzeptes, eine zusätzliche Bezugsperson darstellen, welche in Notfällen auch spontan unterstützen kann. Es sei auch möglich, dass das Kind von Zeit zu Zeit im Haushalt der Familie Z. übernachte, um die Herkunftsfamilie zu entlasten. Dabei ist es für Frau Z. wichtig professionell bei der Tätigkeit begleitet zu werden und ebenfalls einen Ansprechpartner zu haben. Den findet sie in den Mitarbeiterinnen des Co-Familien e.V., welche ebenfalls die Schulungen der Co-Familien und Herkunftsfamilien gestalten. Die Möglichkeit des Austausches der Co-Familien untereinander ist ebenfalls ein Aspekt, den Frau Z. als bereichernd empfinde.

Speziell für alleinerziehende Mütter kleiner Kinder könne Frau Z. sich vorstellen eine Co-Familien-Mama zu werden.

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