Für wen eignen sich Co-Familien?

Co-Familien können im Rahmen der Jugendhilfe vielfältig eingesetzt werden, insbesondere da, wo es zu Hause nicht „rund“ läuft, es sich aber abzeichnet, dass eine rein ambulante SPFH nicht ausreichend ist.cropped-Fotolia_59178483_M.jpg

  • alleinerziehende Mutter mit psychischer Störung – Das Kind kann regelmäßig ein bis zwei Mal in der Woche zur Entlastung der Mutter bei der Co-Familie sein. Das Kind bekommt neben der Krankheit der Mutter auch einen anderen Alltag mit. Bei akuten KrisenFrau mit Schulden und Rechnungen oder stationären Aufenthalten kann das Kind vorübergehend bei der Co-Familie wohnen.
  • junge Mutter – die Co-Familie kann alltags- und lebenspraktische Unterstützung geben – wie vielleicht sonst die eigene Mutter oder ältere Schwester. Was mache ich wenn …. Was koche ich wie …. Tipps und Tricks – anders vermittelt als durch SozialpädagogInnen und dadurch auch anders akzeptiert
  • akute Familienkrise – wenn es zu Hause kracht und alle glauben, dass es zusammen nicht mehr geht: die vorübergehende Unterbringung b
    ei einer Co-Familie und die gemeinsame Arbeit daran, es wieder möglich zu machen gemeinsam zu leben kann eine hervorragende Vermeidung dauerhafter
    Fremdunterbringung sein. Die Co-Familie kann auch später noch mit Rat und Tat und gelegentlichen Schlafplätzen (wenn es wieder kracht) unterstützen.
  • Familien in denen durch vielfältige Belastungen – Schulden, Krankheit, Trennung – einfach alles zu viel ist. Hier können Co-Familien so entlasten, dass eJoin handsin Aufatmen wieder möglich ist und damit auch die Arbeit an den eigentlichen
    Problemen. Und gleichzeitig zu sehen, dass auch in anderen Familien nicht immer alles rund läuft und man gemeinsam aber mehr wuppen kann, ist manchmal die größte Entlastung.