Author Archives: Sabrina

Mitgliederversammlung

Am 8. September 2016 um 20 Uhr findet die 2. ordentliche Mitgliederversammlung des Versin Co-Familien e.V. im Technopark Kamen statt. Interessierte und Gäste sind – nach formloser Voranmeldung – herzlich willkommen!

Wir suchen Spenden für eine Beerdigung

Wir suchen für eine Familie, die von einem tragischen Schicksal getroffen wurde, Spenden, um die Beerdigung der Mutter zu finanzieren. Die Familie lebt in Selm.

Die Mutter zweier Söhne ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben.

Die Familie lebt bereits seit Jahren von der Arbeitsunfähigkeitsrente der Mutter sowie einigen wenigen Sozialleistungen. In dieser Situation haben sich Schulden aufgebaut. Während die Mutter vor ihrem Versterben eine Zeit lang im Koma lag, wurde zu allem Überfluss ihr Konto gepfändet. Der Vater des jüngeren Sohns war nicht mit der Mutter verheiratet und ist nicht in der Lage, finanzielle Unterstützung zu bieten, doch er steht ihm zur Seite.  Weitere Verwandte existieren nicht.

Die Mutter ist im Klinikum Bochum verstorben. Aktuell ist die einzige Möglichkeit, dass eine sogenannte ordnungsbehördliche (also eine anonyme) Bestattung dort erfolgt. Dies müssen wir verhindern, denn der 15 – jährige Sohn der Frau ist sehr schwer erschüttert durch den frühen Verlust. Das Grab seiner Mutter nicht oder nur sehr selten besuchen zu können, würde ihn entsetzlich belasten.

Wir suchen nun Menschen, die sich gemeinsam mit uns an den Kosten für eine Einäscherung und Beerdigung in der Nähe beteiligen können. Jede – auch noch so kleine Spende – wird helfen! Selbstverständlich stellen wir Spendenquittungen aus.

 

Kontoverbindung des Vereins Co-Familien e.V.:
IBAN: DE93 4435 0060 1000 3045 33
BIC: WELADED1UNN
Kennwort: Beerdigung

 

Das Geld wird komplett an die Familie weitergeleitet!

Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, bitte Name und Adresse im Verwendungszweck angeben, dann werden wir Ihnen automatische einen Beleg zusenden.

Co-Familien gesucht

Wir suchen Familien, Paare oder Einzelpersonen, die Kinder und Jugendliche, die es nicht so leicht im Leben haben, unterstützen möchten.

Zum Beispiel für ein junges Mädchen, dass zu Hause in der großen mit vielen Problemen belasteten Familie immer „untergeht“ und auch mal die Hauptperson sein sollte.

Vielleicht könnten Sie sich auch vorstellen, einem Jugendlichen, dessen Mutter schwer Join handserkrankt ist, ein paar unbeschwerte Stunden in der Woche zu schenken – mit Sport und gemeinsamen Unternehmungen.

Oder wären Sie sogar bereit, ein Kind für ein paar Wochen bei sich aufzunehmen, dessen Mutter eine Therapie macht, um sich danach wieder besser um ihr Kind kümmern zu können?

All das und noch viel mehr sind mögliche Einsatzgebiete für Co-Familien. Dabei ist ihr Alter und ihr Familienstand egal – wir suchen neben Familien mit eigenen Kindern auch Co-Großeltern, Paare ohne eigene Kinder, Patchworkfamilien, Lebensgemeinschaften oder auch Alleinstehende.

Wir suchen im gesamten Kreis Unna!

Interesse? 02307 – 43 8 43 11 

Co-Familie Beispiel Nummer 2

Klingelt man an der Tür von Familie S., so wird man herzlich willkommen geheißen. Zuerst von Lotta (eine Labradormischlingshündin) und dann von einer lächelnden Frau S.. Betritt man daraufhin das Zuhause der Familie so wird man direkt in das lebendige Familienleben integriert. Die drei Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren wuseln herum und Herr S. Join handsmacht erst einmal Kaffee. Frau S. hält in dem dynamischen System die Strippen in der Hand und organisiert den Familienalltag. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Familienmitglieds wahrgenommen.

Auf die Idee Co-Familie zu werden, sei Frau S. durch einen Zeitungsartikel geworden.

„Wir haben uns schon früher Gedanken gemacht, wie man Menschen mit Unterstützungsbedarf etwas Gutes tun kann. Uns geht es gut, aber wir wissen, dass nicht jeder Mensch so viel Glück im Leben hat und möchten gern etwas zurückgeben.“

Einem Kind oder einem Jugendlichen einen zweiten Lebensort zu bieten, ist das Ziel der Familie S. und dabei ist sie bereit ein breites Spektrum (von der Ansprechbarkeit und Einladung zu gemeinsamen Aktivitäten bis hin zur Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen in den Haushalt für eine begrenzte Zeit) abzudecken.

„Einzige Voraussetzung ist, dass das Kind „Lust auf Familie“ hat, denn die Familie ist unser Leben.“

Familie S. wartet schon fast ungeduldig auf ein Kind, für das sie einfach da sein kann.

Für wen eignen sich Co-Familien?

Co-Familien können im Rahmen der Jugendhilfe vielfältig eingesetzt werden, insbesondere da, wo es zu Hause nicht „rund“ läuft, es sich aber abzeichnet, dass eine rein ambulante SPFH nicht ausreichend ist.cropped-Fotolia_59178483_M.jpg

  • alleinerziehende Mutter mit psychischer Störung – Das Kind kann regelmäßig ein bis zwei Mal in der Woche zur Entlastung der Mutter bei der Co-Familie sein. Das Kind bekommt neben der Krankheit der Mutter auch einen anderen Alltag mit. Bei akuten KrisenFrau mit Schulden und Rechnungen oder stationären Aufenthalten kann das Kind vorübergehend bei der Co-Familie wohnen.
  • junge Mutter – die Co-Familie kann alltags- und lebenspraktische Unterstützung geben – wie vielleicht sonst die eigene Mutter oder ältere Schwester. Was mache ich wenn …. Was koche ich wie …. Tipps und Tricks – anders vermittelt als durch SozialpädagogInnen und dadurch auch anders akzeptiert
  • akute Familienkrise – wenn es zu Hause kracht und alle glauben, dass es zusammen nicht mehr geht: die vorübergehende Unterbringung b
    ei einer Co-Familie und die gemeinsame Arbeit daran, es wieder möglich zu machen gemeinsam zu leben kann eine hervorragende Vermeidung dauerhafter
    Fremdunterbringung sein. Die Co-Familie kann auch später noch mit Rat und Tat und gelegentlichen Schlafplätzen (wenn es wieder kracht) unterstützen.
  • Familien in denen durch vielfältige Belastungen – Schulden, Krankheit, Trennung – einfach alles zu viel ist. Hier können Co-Familien so entlasten, dass eJoin handsin Aufatmen wieder möglich ist und damit auch die Arbeit an den eigentlichen
    Problemen. Und gleichzeitig zu sehen, dass auch in anderen Familien nicht immer alles rund läuft und man gemeinsam aber mehr wuppen kann, ist manchmal die größte Entlastung.
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